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Demografischen Wandel gestalten, Lebensqualität erhalten

Die „Demografiewerkstatt Kommunen“ möchte in vielfältigen Projekten das Miteinander fördern.
In der Zukunftswerkstatt wurden nun die Ideen für „Kreis Düren 2030“ vorgestellt.

Über einen Zeitraum von fünf Jahren begleitet das Institut für Gerontologie der TU Dortmund die teilnehmenden Gemeinden, Städte und Landkreise (Emsland, Vrees, Ditmarschen, Saarbrücken, Düren, Adorf, Riesa, Dortmund und Grabow) der Demografiewerkstatt Kommunen dabei, konkrete Handlungsansätze für den demografischen Wandel zu entwickeln. „Wir werden weniger, älter und bunter. Das hat sicherlich verschiedene Konsequenzen für das soziale Miteinander“, sagt Prof. Dr. Strünck, Direktor des Instituts, im Interview mit der Deutschen Fernsehlotterie. „Wenn die jüngere Generation aus einigen ländlichen Gebieten fast geschlossen wegzieht, dann bleiben nicht einfach nur weniger Menschen zurück, sondern vor allem ältere Menschen. In diesen Regionen muss das Miteinander noch mal neu organisiert werden, damit es überhaupt funktionieren kann.“

Eine immer älter werdende Bevölkerung ist eine von vielen Herausforderungen, denen sich auch der Kreis Düren stellen muss. Nun lud dieser zur „Zukunftswerkstatt“. „Wir wollen mit dem Projekt zukunftsweisende Ideen und Konzepte für ein generationsübergreifendes Zusammenleben entwickeln“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Sein Landkreis besteht aus vielen kleinen Kommunen – die Sicherstellung der Nahversorgung und hausärztlicher Versorgung im ländlichen Raum sind wichtige Punkte, die bei der Zukunftsgestaltung bedacht werden müssen. Im Mittelpunkt der zu entwickelnden Gesamtstrategie stehen ebenfalls die Themen Fachkräfte, Bildung und Gesellschaftliche Teilhabe.

Am kommenden Sonntag (12.11.) präsentiert Spelthahn die Gewinnzahlen der Fernsehlotterie in der ARD. Zusammen mit dem Bundesministerium für Familie unterstützt die Fernsehlotterie das Projekt Demografiewerkstatt Kommunen, das im April 2016  startete.

Die Deutsche Fernsehlotterie

Seit über 60 Jahren lernen wir, wo Hilfe nötig ist. So können wir zu jeder Zeit zielgenau unterstützen: Von 1956 bis 2017 erzielte die Fernsehlotterie einen karitativen Zweckertrag von über 1,8 Milliarden Euro und konnte damit mehr als 8.000 Projekte fördern. Kindern, Jugendlichen, Familien und Senioren, kranken Menschen und Menschen mit Behinderung wird so ein besseres Leben ermöglicht. Allein in Nordrhein-Westfalen hat die Deutsche Fernsehlotterie im vergangenen Jahr 88 Projekte mit rund 12 Millionen Euro unterstützt.

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